7. September 2010  
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10.12.2009
Pressemitteilung


Kreistagsbeschluss zum Flughafen

Der Kreistag Parchim hat auf seiner heutigen Sitzung erneut seine Unterstützung für die weitere Entwicklung des Flughafens unter seinem jetzigen Betreiber, der chinesischen LinkGlobal-Gruppe, bekundet. Diese hat laut Kaufvertrag bis zum 15. Dezember 2009 eine Restsumme in Höhe von 17,75 Millionen Euro an den Landkreis zu zahlen.

„Nach intensiven Gesprächen mit dem Präsidenten von LinkGlobal, Jonathan Pang, am Dienstag dieser Woche rechnen wir bis Mitte Februar 2010 mit dem Zahlungseingang“, informierte Landrat Klaus-Jürgen Iredi im Anschluss an die Kreistagssitzung.

„Wir wissen alle, dass bisherige Zahlungsaufschübe und damit einhergehende Vertragsänderungen auf Antrag von Herrn Pang zustande gekommen sind. Bei Abschluss des notariellen Kaufvertrages im April 2007 war Herr Pang nicht davon ausgegangen, dass für sein Engagement auf dem Parchimer Flughafen ein Genehmigungsverfahren in China notwendig ist. Richtig ist jedoch, dass alle Transfersummen von mehr als 20 Millionen US-Dollar seitens des chinesischen Handelsministeriums zu genehmigen sind. Dieses Verfahren ist sehr umfangreich“, betonte Iredi. Notwendig seien dafür sowohl eine Befürwortung des Vorhabens durch die Chinesische Botschaft als auch das Einverständnis der Bank of China, die geplante Investition mit Krediten zu begleiten.

„Seit dem 25. November dieses Jahres ist die LinkGlobal-Gruppe im Besitz einer „Bescheinigung über die ausländische Investition eines Unternehmens“. Damit darf der Investor den Flughafen Schwerin-Parchim auf unbestimmte Zeit als 100prozentiger Gesellschafter betreiben. Zeitgleich sind Investitionen in Höhe von 74,375 Millionen US-Dollar (50 Millionen Euro) genehmigt.

Iredi verwies darauf, dass der bevorstehende Devisentransfer abermals mit einer Reihe von Formalitäten verbunden ist, jedoch innerhalb von 60 Tagen realisiert werden muss. Die Betreibergruppe habe dann zwei Jahre Zeit, das Geld zu investieren. Dies, so der Verwaltungschef weiter, sei seitens der chinesischen Regierung an Auflagen gebunden, beispielsweise die strikte Einhaltung deutscher Rechtsvorschriften.

Die Kreistagsmitglieder befürworteten in nicht öffentlicher Sitzung eine Verwaltungsvorlage, welche eine anteilige Anrechnung der aus dem Kaufvertrag fälligen Zinsen auf spätere Infrastrukturmaßnahmen vorsieht. „Damit“, so Landrat Klaus-Jürgen Iredi, „werden die angekündigten Investitionen des Betreibers erleichtert. Wir gehen fest davon aus, dass der Vertrag somit komplett erfüllt wird.“

     

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