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09.03.2010 Zusammen in Parchim
Pressemitteilung
Erfolgreiche Teilnahme Parchimer Vereine und Initiativen auf der
EhrenamtMesse 2010
Bereits zum dritten Mal fand in Schwerin die landesweite EhrenamtMesse
statt. Unter dem Motto „Voneinander wissen / Miteinander helfen“ startete die
Aktion am 13.02.2010 mit der Auftaktveranstaltung im Schweriner
Schlossparkcenter. Unter Schirmherrschaft der Ministerin für Soziales und
Gesundheit, Manuela Schwesig, nahmen ca. 80 Aussteller aus den Regionen
Schwerin, Parchim, Wismar, Ludwigslust und Nordwest Mecklenburg teil.
Als
Beispiele für freiwilliges Engagement in Parchim präsentierten sich dort mit
großem Engagement und Erfolg das generations- und vereinsübergreifende Projekt
"Zusammen in Parchim" (ZiP), die Parchimer Bürgerstiftung, der Heimatbund
Parchim, die Selbsthilfegruppe Diabetes (VdK), das Lokale Bündnis für Familie
Parchimer Region und der Dammer Eldelauf den rund 40 000 Besuchern in der
beliebten Einkaufsmeile.
Zur Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und
Vereinen war die Parchimerin Karin Gruhlke als Expertin in Sachen Ehrenamt
eingeladen, deren Beiträge mehrfach Zwischenapplaus der interessierten Zuhörer
erhielten.

Sie machte u.a. auf die noch nicht optimalen Rahmenbedingungen für das
freiwillige Engagement aufmerksam und stellte die Bewertung des Ehrenamtes im
Land M-V im bundesweiten Vergleich mit Rang 13 in Frage. In unserem Land sei das
Ehrenamt anders gewachsen, außerdem gäbe es viele sogenannte „Mehrfachtäter“,
d.h. Menschen, die sich in verschiedenen Vereinen und Initiativen engagieren und
nur einmal als Person gezählt werden. Würde man die vielfältigen
Engagementformen berücksichtigen, müsste Mecklenburg-Vorpommern auf den ersten
Platz kommen. Außerdem würden Befragungen eher in den klassischen Ehrenämtern,
wie z.B. Feuerwehr, Sport, Kirche, THW… durchgeführt, deren Beständigkeit
außerordentlich wichtig ist.
Die gesamte Vielfältigkeit des freiwilligen Engagements, auch kleinerer
Initiativen, bereichert unsere Gesellschaft nachhaltig und wäre nicht mehr
wegzudenken. Dazu zählen u.a. die Bereiche Kultur, Kunst, Soziales, Bildung,
Brauchtum, Natur und Umwelt, Völkerverständigung, Denkmalpflege,
Kriminalitätsprävention und Opferhilfe ebenso wie das Engagement von Schöffen
und Kleingärtnern und natürlich die einzelnen Initiativen der
Wohlfahrtsverbände.
Nach
Wünschen und Visionen befragt äußerte Karin Gruhlke, dass sie sich mehr
Arbeitsmöglichkeiten vor Ort wünsche, damit die Familien nicht u.a. durch
längere Ausliegezeiten auseinandergerissen werden und somit mehr Zeit
füreinander finden. Das gilt auch im Bezug auf die Vereine: Wenn es der
Wirtschaft gut geht, geht es auch den Vereinen besser.
Während der Messe konnten sich die Parchimer Aussteller in zahlreichen
Gesprächen mit Interessenten und anderen Ehrenamtlichen austauschen sowie neue
Kontakte knüpfen und auf die vielfältigen Aktivitäten in der Stadt Parchim
hinweisen.
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